Mendoza - Zwischen Weingenuss und Acongagua

Mendoza - Zwischen Weingenuss und Acongagua

Mendoza, im zentralen Westen Argentiniens ganz an der Grenze zu Chile gelegen, ist eine Stadt, die vor allem durch den Weinanbau berühmt und international bekannt ist. Der Großraum Mendoza profitiert sehr stark von den vielvältigen Weinanbaumöglichkeiten und der verarbeitenden Weinindustrie. In einem derart trockenen Gebiet ist dies nur aufgrund der starken Bewässerung der Anbaugebiete möglich. Der Wein in Mendoza verspricht viel - er hält dies auch und zahlt einen Besuch dort mit einem besonderen Geschmackserlebnis zurück. Sowohl Rot- als auch Weißweine werden dort in allen möglichen Variationen angeboten und verkauft. Wer Mendoza besucht, sollte sich ein Weintasting und einen Besuch der zahlreich vorhandenen Weingüter nicht entgehen lassen. Unsere Reisegruppe - in Mendoza aus 9 Leuten bestehend - hatte schnell einen Favoriten unter den vielen sehr guten Weinsorten gefunden, "Lopez - Dulce Natural", ein Weißwein mit einer süßlichen Note aus der Feder der "Bodegas Lopez S.A". Zwei von uns sollten von dieser Sorte sogar jeweils eine Flasche mit in die ferne europäische Heimat nehmen. 

Mendoza, zu unserer Besuchszeit im August mit einer Temperatur von knapp 15-20 Grad Celsius angenehm warm, war eine schöne Möglichkeit, dem Großstadttrubel in Buenos Aires zu entfliehen und in der schönen Bergluft der nahe gelegenen Anden zu entspannen. Tatsächlich sollte neben einem Weintasting jeder einen Ausflug in die Gebirgswelt der Anden wagen. Dies ist in der Regel mit geringem Aufwand realisierbar und bietet dafür umso mehr visuelle Erlebnisse. Unsere Gruppe machte hier einen Tagesausflug mit dem Bus. Eine sehr sympathische Reiseführerin erzählte uns im Bus auf dem Weg in die Berge allerlei Interessantes zu der Region Mendoza und vor allem zu den Bergen, von uralten Sagen und Geschichten bis hin zu den geographisch beeindruckenden Rahmenbedingungen. Am Ende einer knapp dreistündigen Busfahrt durch die Berge erreichten wir einen Aussichtspunkt der mit einer wunderbaren Möglichkeit den höchsten Berg Südamerikas - den Acongagua - zu sehen, belohnte. Der 6961 Meter hohe Berg ist nicht nur der höchste Berg Südamerikas sondern zugleich auch der höchste Berg außerhalb des Himalaya-Gebirges. Nachdem wird auf unserem Aussichtspunkt ein bisschen verweilt und einige Erinnerungsfotos gemacht hatten, fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zu unserer Airbnb-Wohnung. Am Abend belohnten wir uns mit einer selbstgemachten "Chili con carne". 

Bevor unsere Zeit in Mendoza zu Ende war und sich unsere Reisegruppe wieder aufteilte, besuchten wir eine Therme, die mit zahlreichen Becken mit angenehmer Wassertemperatur - mit einem wunderschönen Ausblick auf die Berge der Anden - zur Entspannung einlud :-) Leider war danach unsere Zeit in Mendoza auch schon wieder vorbei und die Wege der Reisegruppe trennten sich, ein Teil reiste wieder nach Buenos Aires zurück, der andere Teil flog weiter nach Puerto Iguazu.

PS: Vielen Dank an die Reisegruppe, ihr habt Mendoza unvergesslich gemacht. Vielen Dank: Konstantin, Maximilian, Paola, Alejandra, Fabian, Benjamin, Karen und Julieta :) 

Muchas gracias a los amigos internacionales. Fueron dias inolvidables con ustedes. Muchas gracias: Konstantin, Maximilian, Paola, Alejandra, Fabian, Benjamin, Karen y Julieta :)